Bach-Blüten Wissen

Blüten für die Seele – (Fast) alles, was Du über Bach-Blüten wissen solltest


Neben einem Fläschchen Arnika Globuli, trage ich in meiner Hand­ta­sche immer Bach-Blüten Notfalltropfen mit mir herum, um mir in akuten Situationen aus der Patsche zu helfen.

Seit ich die Bach­blü­ten vor über 15 Jahren ken­nen gelernt habe, bin ich von ihnen begeis­tert. Sie sind viel­fäl­tig ein­setz­bar, haben keine Neben­wir­kun­gen, las­sen sich her­vor­ra­gend mit ande­ren The­ra­pie­me­tho­den kom­bi­nie­ren und sind ein­fach anzu­wen­den.
Grund genug, die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zur Blü­ten­the­ra­pie nach Dr. Edward Bach für Dich zusam­men zu tragen.

Bach­blü­ten wer­den auf bestimmte Weise aus wild­wach­sen­den Pflan­zen gewon­nen und, ähn­lich wie in der Homöo­pa­thie, stark ver­dünnt ver­ab­reicht. Sie wir­ken auf die Seele des Men­schen und wer­den des­halb auch oft als See­len­blü­ten benannt.

Wer hat´s erfun­den?

Ein Brite! Genauer gesagt Dr. Edward Bach, ein Arzt und Mikro­bio­loge, der von 1886 bis 1936 in Eng­land lebte und arbei­tete. Sein erklär­tes Ziel war es, ein ein­fa­ches Sys­tem zu erschaf­fen, dass jeder­mann, The­ra­peut und Selbst­an­wen­der, bei der Über­win­dung see­li­scher Blo­cka­den hel­fen soll.
Nach Bach´s Tod führ­ten zwei sei­ner Mit­ar­bei­ter, Nora Weeks und Vic­tor Bul­len, sein Werk wei­ter. Beide über­ga­ben Ende der 1970er Jahre die erwor­be­nen Erkennt­nisse an ein­ge­weihte Mit­ar­bei­ter und Fami­li­en­mit­glie­der, die auch noch heut­zu­tage Bachs Lehre wei­ter­ver­brei­ten. Auch das Bach Centre in Mount Ver­non besteht noch heute.
In Deutsch­land wird die Bach­blü­ten­the­ra­pie, Lehre und For­schung seit vie­len Jahr­zehn­ten von Mecht­hild Schef­fers Insti­tut aufrechterhalten.

Die Idee dahin­ter

Dr. Bach erkannte wäh­rend sei­ner Arbeit, dass kör­per­li­chen Erkran­kun­gen meist see­li­sche Blo­cka­den zugrunde lie­gen. Diese nannte er Gemüts­zu­stände. Ins­ge­samt iden­ti­fi­zierte er 38 davon. Diese Zustände kön­nen beim Men­schen in gesun­der Form, also in trans­for­mier­tem Zustand, oder in krank­ma­chen­der Form, dem blo­ckier­ten Zustand vor­lie­gen.
Für jeden Zustand fand Bach eine Blüte, er nannte sie Pflan­zen höhe­rer Ord­nung, mit einer hohen Schwin­gung, aus denen er die Blü­ten­es­sen­zen her­stellte.
Die Blü­ten bie­ten einer­seits Hilfe in akut belas­ten­den Situa­tio­nen, aber auch bei län­ger beste­hen­den emo­tio­na­len Blockaden.

Informationsmedizin

In Bach­-Blü­ten Es­sen­zen ist che­misch gese­hen fast nichts wei­ter ent­hal­ten, als Wein­brand. Dies gilt auch für homöo­pa­thi­sche Mit­tel ab einer bestimm­ten Potenz. Poten­zen sind übri­gens der Ver­dün­nungs­grad des Aus­gangs­ma­te­ri­als. Viel­leicht hast Du schon ein­mal die Bezeich­nung „D6“ auf einem Fläsch­chen Arnika Glo­buli gele­sen. Hier­mit ist gemeint, dass die Arnika, so heißt die Pflanze Ber­wohl­ver­leih mit latei­ni­schem Namen, 1:1 Mil­lion ver­dünnt wurde.

Die Bach-Blüten Grup­pen

12 Hei­ler

Zu Beginn sei­ner Arbeit und For­schung über die Wir­kung der Blü­ten, ent­deckte Bach die Pflan­zen Cle­ma­tis, Impa­ti­ens und Mimu­lus. Spä­ter kamen neun wei­tere Pflan­zen hinzu und alle­samt nannte er die 12 Hei­ler, da sie die grund­le­gen­den emo­tio­na­len Blo­cka­den auf­lö­sen konn­ten. Im Anschluß ent­deckte Bach noch 24 wei­te­ren Blü­ten, die die 38 See­len­blü­ten komplettierten.

Die 12 Hei­ler sind:
Agri­mony, Cen­taury, Cerato, Chi­cory, Cle­ma­tis, Gen­tian, Impa­ti­ens, Mimu­lus, Rock Rose, Scle­ran­thus, Ver­vain, Water Violet.

7 Haupt­grup­pen

Eine wei­tere Ord­nung in Bach´s Blü­ten­sys­tem ist die Zuord­nung der Blü­ten zu grund­le­gen­den Gemüts­zu­stän­den.
Angst
Aspen, Cherry Plum, Mimu­lus, Red Chest­nut, Rock Rose
Unsi­cher­heit
Cerato, Gen­tian, Gorse, Horn­beam, Scle­ran­thus, Wild Oat
Inter­es­sen­lo­sig­keit
Chest­nut Bud, Cel­am­tis, Honey­suckle, Mus­tard, Olive, White Chest­nut, Wild Rose
Ein­sam­keit
Hea­ther, Impa­ti­ens, Water Vio­let
Über­emp­find­lich­keit
Agri­mony, Cen­taury, Holly, Wal­nut, Crab Apple, Elm
Mut­lo­sig­keit
Larch, Oak, Pine, Star of Beth­le­hem, Sweet Chest­nut, Wil­low
Sorge um andere
Beech, Chi­cory, Rock Water, Ver­vain, Vine

Alle Bach-Blü­ten

Das Bach-Blüten System umfasst 38 Es­sen­zen. Eine Übersicht aller Blüten, alpha­be­tisch sor­tiert, mit deut­scher Über­set­zung, Haupt­grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit und Kurzcharakteristik findest Du in meinem Artikel “Alle Bach-Blüten”.

Notfalltropfen

Die bekann­teste Form der Bach­blü­ten sind die Not­fall­trop­fen. Sie beinhal­ten die Ein­zel­es­sen­zen Cherry Plum, Cle­ma­tis, Impa­ti­ens, Rock Rose sowie Star of Beth­le­hem.
Die Not­fall­creme ent­hält die Blü­ten aus den Not­fall­trop­fen und zusätz­lich noch Crab Apple.

Die Not­fall­trop­fen wer­den, wie der Name schon sagt, in Not­fäl­len ein­ge­nom­men. Hierzu zäh­len akut belas­tende Situa­tio­nen, wie nach Unfäl­len oder Schock. Sie wer­den auch gerne bei Angst vor bevor­ste­hen­den Ereig­nis­sen, wie Prü­fun­gen oder öffent­li­chen Auf­trit­ten, ange­wen­det. Ein Not­fall sollte hier als emo­tio­na­ler und nicht als kör­per­li­cher Not­fall ver­stan­den sein, bei dem Du natür­lich den Not­arzt rufst.

Die Marke Notfalltropfen, bzw. Rescue Remedy, ist übrigens durch die Produktionsfirma Nelson geschützt. Weitere Bezeichnungen sind Blüten-Komplex, Nummer 39 oder Fünf-Blüten-Mischung.

Die Her­stel­lung der Bach-Blü­ten­es­sen­zen

Wie wer­den Bach­blü­ten eigent­lich gewon­nen? Wie kann die feine Schwingungs-Information der Blü­ten und Knos­pen ein­ge­fan­gen wer­den? Es gibt zwei unter­schied­li­che Methoden

  1. Die Son­nen­me­thode
    Hier­bei wer­den die jewei­li­gen Blü­ten in eine Schale mit Quell­was­ser gelegt und für einige Stun­den in die Sonne gestellt. Danach wer­den die Blü­ten ent­fernt und das Was­ser gewon­nen. Diese Zube­rei­tung wird für die spä­ter im Jahr blü­hen­den Pflan­zen ange­wen­det, da hier die Wahr­schein­lich­keit für län­ge­ren Son­nen­schein höher ist.
  2. Die Koch­me­thode
    Die Blü­ten wer­den eine halbe Stunde in Was­ser gekocht. Anschlie­ßend wer­den etwaige Pflan­zen­teile aus dem Was­ser her­aus gefil­tert. Die Koch­me­thode kommt bei den eher früh blü­hen­den Pflan­zen zum Einsatz.

Das gewon­nene Was­ser bei­der Metho­den lässt die soge­nannte „Mut­ter­es­senz“ ent­ste­hen. Ein Trop­fen der Mut­ter­es­senz, kon­ser­viert in 240 Trop­fen Brandy, ergibt die „Stock­bottle“, also eine Vor­rats­fla­sche aus der dann die indi­vi­du­el­len Mischun­gen her­ge­stellt wer­den können.

Die Blü­ten wer­den vor­sich­tig gepflückt, sie sol­len kei­nen direk­ten Kon­takt mit den Fin­gern haben, um Ver­un­rei­ni­gun­gen und Fremd­in­for­ma­tio­nen zu ver­mei­den. Ebenso war­tet man auf die rich­tige Zeit, in der sich die Blüte kurz vorm Abfal­len von der jewei­li­gen Pflanze befin­det, um nicht zer­stö­re­risch einzugreifen.

Wie fin­det man die rich­tige Bach-Blüte?

Edward Bach hat sein Blü­ten­sys­tem nicht nur für The­ra­peu­ten, son­dern spe­zi­ell für die Selbst­hilfe erschaf­fen. Du kannst Dich also einer­seits in die Hände eines erfah­re­nen Bach­blü­ten­the­ra­peu­ten bege­ben oder Dich mit den Blü­ten selbst behan­deln. Bitte beach­te hier­bei Deine per­sön­li­chen Gren­zen und lese die Nut­zungs­be­din­gun­gen zu gesund­heit­li­chen Infor­ma­tio­nen.

Um die rich­tige Blüte / Blü­ten zu fin­den ste­hen Dir meh­rere Optio­nen zur Verfügung:

  1. Der Fra­ge­bo­gen
    Ein aus­führ­li­cher Fra­ge­bo­gen, der Dir bei der Auf­fin­dung der rich­ti­gen Blüte/n für Deinen Gemüts­zu­stand hel­fen kann, fin­dest Du im Inter­net. Ich emp­fehle Dir den Fra­ge­bo­gen von Mecht­hild Scheffer.
  2. Intui­tiv
    Das ist meine erklärte Lieb­lings­me­thode. Ich benutze dafür eine großes Poster mit allen Bach­-Blü­ten­bil­dern. Man konzentriert sich einen Moment auf seine emo­tio­nale Blo­ckade und entscheidet dann spon­tan, welche Bach-Blüte bei der Über­win­dung hel­fen könnte. Das Ergeb­niss ist meist über­ra­schend zutref­fend. Manch­mal wer­den auch Aspekte ange­spro­chen, die noch gar nicht betrach­tet wur­den, und so einen Leit­weg zur Auflösung bieten.
    Diese Methode kannst Du auch sel­ber anwen­den. Dafür benötigst Du ein Pos­ter mit allen Blü­ten­bil­dern oder ein Kar­ten­set. Fokussiere Dich auf das Pro­blem und zie­he / wäh­le dann intui­tiv ein oder meh­rere Blü­ten. Aus die­sen Blü­ten kannst Du Dir Deine indi­vi­du­elle Mischung anfer­ti­gen lassen.
  1. Aus­wahl nach Cha­rak­te­ris­tik
    Es kann hilf­reich sein, sich die Cha­rak­te­ris­tik der ein­zel­nen Blü­ten durch­zu­le­sen. Häu­fig kann man hier schon einige Blü­ten aus­wäh­len, die zu dem eige­nen aktu­el­len Gemüts­zu­stand passen.
  2. Aus­tes­ten
    Soll­test Du mit einem ener­ge­ti­schen Test­ver­fah­ren ver­traut sein, kannst Du Deine pas­sen­den Blü­ten natür­lich auch aus­tes­ten, z.B. mit­tels Pen­del, Ten­sor oder kine­sio­lo­gi­schem Muskeltest.

Anwen­dung der Bach-Blüten

Hast Du die passenden Blü­ten für Deinen Gemütszustand gefun­den, geht es an die Einnahme.

Wie­viele Blü­ten soll­ten kom­bi­niert wer­den?
Es soll­ten nicht mehr als 5 bis 6 Blü­ten auf ein­mal ein­ge­nom­men wer­den. Wenn Du Dich wirk­lich nicht ent­schei­den kannst, unter­tei­le die Ein­nahme in zwei oder mehr Selbst­hil­feein­hei­ten. Natür­lich kannst Du auch nur eine Bach­blüte oder die Akuttrop­fen, je nach Gemüts­zu­stand, einnehmen.

Ein­nahme und Dosie­rung
Es gibt fol­gende Dar­rei­chungs­for­men:
1. Die Mut­ter­es­senz
Das ist die pure Essenz, die aus den Blü­ten in Was­ser gewon­nen wird. Diese wird nicht ein­ge­nom­men son­dern wei­ter­ver­ar­bei­tet zu Stock­bott­les.
2. Stock­bottle
Für eine Stock­bottle / Vor­rats­fla­sche wird ein Trop­fen der Mut­ter­es­senz in 240 Trop­fen Wein­brand kon­ser­viert. Aus der Stock­bottle kann man wenige Trop­fen einer jeden Blüte direkt unter die Zunge geben. Die Auf­nahme der Schwingungs-Information fin­det unter der Zunge schnel­ler statt als auf ihr. Diese Anwen­dungs­weise hat sich beson­ders in aku­ten Situa­tio­nen bewährt.
3. Mischungs­fläsch­chen
Diese wer­den indi­vi­du­ell in der Apo­theke ange­fer­tigt, oder Du stel­lst sie sel­ber zusam­men. Nimm aus jeder, für Deine per­sön­li­che Mischung aus­ge­wählte, Stock­bottle einen Trop­fen und fül­le diese in ein Fläsch­chen mit 10ml 30%-igem Alko­hol oder, für Kin­der und Alko­hol­iker, Obs­tes­sig. Aus die­sem Mischungs­fläsch­chen nimmst Du 4 x täg­lich 1 bis 4 Trop­fen ein. Um eine grö­ßere Fla­sche her­zu­stel­len, ver­wen­dest Du ent­spre­chend mehr Trop­fen aus der Stock­bottle.
4. Was­ser­glas­me­thode
Gib aus jeder Stock­bottle 1 bis 4 Trop­fen in ein Glas mit stil­lem Was­ser. Hier­für eig­net sich trink­ba­res Lei­tungs­was­ser oder stil­les Quell­was­ser. Trin­ke die­ses Glas über den Tag ver­teilt aus.

Als Faust­re­gel gilt:
Aku­ter Zustand = Mehr Trop­fen und wenig ver­dünnt.
Chro­ni­scher Zustand = Weni­ger Trop­fen und hoch verdünnt.

Noch ein paar Worte zur genauen Dosie­rung:
Der größte Teil von uns ist in einem schul­me­di­zi­ni­schen Sys­tem auf­ge­wach­sen. Wir haben gelernt, dass man Medi­zin so anwen­den soll, wie der The­ra­peut oder Apo­the­ker es ver­ord­net hat. Da die Medi­ka­mente meist chemisch-synthetischer Natur sind, ist dies auch völ­lig rich­tig, da es schnell zu einer Über­do­sie­rung und ver­hee­ren­den Aus­wir­kun­gen kom­men kann. Anders ist dies bei der Infor­ma­ti­ons­me­di­zin, wie in den Sys­te­men der Homöo­pa­thie, den Schüs­s­ler­sal­zen oder eben bei den Bach­blü­ten.
Des­halb gilt: wenn Du Dich gerne an Vor­ga­ben hältst, dann wäh­le eine Ein­nah­me­fre­quenz wie oben beschrie­ben. Bist Du eher der intui­tive Typ, dann las­s Dein Gefühl ent­schei­den. Wenn Du den Impuls erhältst, die Bach­blü­ten­mi­schung ein­zu­neh­men, dann nimm sie ein, in der Dosie­rung, wie Du es für rich­tig emp­fin­dest. Oder tes­te die Anwen­dungs­art und Dosie­rung mit­tels kine­sio­lo­gi­schem Mus­kel­test, Pen­del oder Ten­sor aus.

Dauer der Ein­nahme
Nimm die Bach­blü­ten­es­sen­zen solange ein, bis Du eine Bes­se­rung Deines Gemütszustandes feststellst. Diese Zeit­spanne ist sehr unter­schied­lich, je nach­dem, wie tief die emo­tio­na­len Blo­cka­den liegen.

Wei­tere Anwen­dungs­for­men

Neben der Ein­nahme der Bach­blü­ten­es­sen­zen, gibt es wei­tere Anwen­dungs­for­men. Die bekann­teste ist die Bachblüten-Notfallcreme. Auch aus den ande­ren Essen­zen kön­nen Sal­ben her­ge­stellt wer­den. Nut­ze hier­für neu­trale Creme, mische einige Trop­fen der Blü­ten­es­sen­zen dazu, und ver­tei­le sie auf dem belasteten Hautareal.

Du kannst die Bach­blü­ten auch, fast wie ein Schwingungs-Talisman, mit Dir tra­gen oder wäh­rend des Schlafs neben Dein Bett stel­len. Bitte beach­te, dass sie die Fläsch­chen mit den Essen­zen nicht in die Nähe von Mobil­te­le­fo­nen oder ande­ren stark strah­len­den Gerä­ten legen.

Man kann die Bach­blü­ten auch direkt auf ein Cha­kra oder aus­ge­wählte Aku­punk­tur­punkte ein­mas­sie­ren. Wie Du siehst, ist der Kom­bi­na­ti­ons­viel­falt keine Grenze gesetzt.

Wo kann man Bach­blü­ten kau­fen und mischen las­sen?

Bach­blü­ten sind apo­the­ken­pflich­tig und kön­nen in Apo­the­ken vor Ort oder im Inter­net erwor­ben wer­den. Auch die Mischun­gen wer­den von Apo­the­ken oder Onlineanbietern über­nom­men. Eine Aus­wahl an Online­an­bie­tern fin­dest Du in den Linktipps am Ende des Artikels.

Kann man Bach­blü­ten­es­sen­zen sel­ber her­stel­len?

Warum nicht? Die Her­stel­lungs­me­thode ist wahr­lich sim­pel. Sam­mele Blü­ten, lege sie in eine Schale vol­ler Was­ser für einige Stun­den in die Sonne oder koche sie eine halbe Stunde auf und schon hast Du die Mut­ter­es­senz erstellt, aus der Du Dir sel­ber Stock­bott­les anfer­ti­gen kannst.

Sel­ber sam­meln

Die meis­ten der Blü­ten fin­den sich auch in unse­ren Brei­ten­gra­den. Dr. Bach stammte aus Eng­land und die dor­tige Bota­nik ist der ein­hei­mi­schen recht ähn­lich. Nut­ze doch einen Streif­zug durch die Natur dazu, einige der Pflan­zen, aus denen die Bach­-Blü­ten gewon­nen wer­den, aus­fin­dig zu machen.
Zwi­schen März und April bei­spiels­weise, trägt die hei­mi­sche Ross­kas­ta­nie ihre kleb­ri­gen Blatt­knos­pen. Aus die­sen wird die Essenz „Chest­nut Bud“ gewon­nen. Wenige Wochen spä­ter steht die Kas­ta­nie in vol­ler Blüte und aus die­sen wird das Mit­tel „White Chest­nut“ hergestellt.

Ein­satz von Bach­blü­ten

Bach­-Blü­ten Ees­sen­zen kön­nen bei allen Lebe­we­sen ange­wen­det wer­den. Bei Men­schen, egal wel­chen Alters, bei Tie­ren und auch bei Pflan­zen selber. Allerdings solltest Du bei Kindern, Alkoholikern, Tieren und Pflanzen darauf achten, alkoholfreie Tropfen anzuwenden.

Lite­ra­tur­tipps

Es gibt eine Viel­zahl an Büchern und Mate­ria­lien zu den Bach­blü­ten. Wenn Du Dich aus­führ­lich mit dem Thema beschäf­ti­gen willst, empfehle ich Dir, zumin­dest drei unter­schied­li­che Dinge zu haben:
1. Ein gutes Nach­schla­ge­werk zu den ein­zel­nen Blü­ten. Ich schaue hier­für sehr häu­fig in mein Bach-Blüten pocket Büch­lein.
2. Ein Grund­la­gen­buch für alle Fra­gen und Ant­wor­ten und die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen. Hier lie­fert das Stan­dard­werk von Mecht­hild Schef­fer “Die Ori­gi­nal Bach-Blütentherapie: Das gesamte theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Bach-Blütenwissen” einen guten Dienst.
3. Ein Kar­ten­set oder Übersichts-Poster, das einen bei der intui­ti­ven Aus­wahl der Mit­tel anhand der Fotos behilf­lich sein kann.

Zusätz­lich: Willst Du Dich spe­zi­ell mit der Behand­lung von Kin­dern mit Bach­blü­ten befas­sen, emp­fehle ich Dir das Buch von einem, von mir sehr geschätz­ten Autoren, Dr. med. Götz Blome “Heile dein Kind an Kör­per und Seele”. Neben der Behand­lung mit Bach­blü­ten lie­fert Blome wert­volle The­ra­pie­emp­feh­lun­gen mit Regenap­le­xen (homöo­pa­thi­sche Komplexmittel).

Du bist selber begeisterter Bach-Blüten Anwender und möchtest anderen Deine Erfahrungen mitteilen? Dann schreib gerne einen Kommentar.

Nutzungshinweis zu gesundheitlichen Informationen

Bitte beachte, dass die vorgestellten Themen keine wissenschaftlich nachweisbaren oder anerkannte Verfahren sind. Ihnen kann und darf daher kein Therapienutzen zugewiesen werden.

Die Angaben auf pinotti haben alleine einen informativen Charakter. Sie dienen ausschließlich Deiner Fortbildung und sind keinesfalls als Selbstdiagnose- oder Therapieanweisungen anzusehen. Ferner ersetzen sie keine Diagnose oder Behandlung durch einen Therapeuten und fordern Dich nicht dazu auf, eine Behandlung oder Medikamenteneinnahme eigenständig anzufangen, zu ändern oder abzusetzen. Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder ein anderes Leiden konsultiere bitte Deinen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker.

Durch die Nutzung der Inhalte auf pinotti kommt kein Beratungsvertrag zwischen der Betreiberin von pinotti und Nutzer zustande.

Die Betreiberin von pinotti hat die Informationen nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und übernimmt keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Informationen entstehen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.