Die Kornelkirsche blüht.

Zeichnung KornelkirscheEiner der ersten blühenden Sträucher im ganz zeitigen Frühjahr, der zwischen all dem graubraunen Gestrüpp des Winters hervorscheint, ist die Kornelkirsche. Ich habe keine im Garten, einige Büsche stehen aber unten am Bach. Im Laufe des Jahres werde ich immer mal wieder nach ihr schauen und dann, im Spätsommer, einige Früchte ernten, um sie zu Mus, Saft oder Likör zu verarbeiten.

Die Kornelkirsche, Cornus mas, ist eigentlich keine Kirsche sondern sie gehört zu den Hartriegelgewächsen. Ihr Holz ist sehr robust und wurde, so sagt man, für den Bau des trojanischen Pferds verwendet. Die Früchte sind nicht giftig sondern essbar. Aber erst in ihrer Vollreife, je nach Jahreswitterung im August oder September, auch wirklich genießbar.

In der Fruchthaut sind Bitterstoffe enthalten, die adstringierend (zusammenziehend) auf die Schleimhäute wirken. Man bemerkt diesen Effekt deutlich, wenn man eine Kornelkirsche zerkaut. Hildegard von Bingen empfahl sie daher bei Magenproblemen und zur Stärkung des gesamten Verdauungstrakts.

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